Wie ich zum Drehorgeln kam.

Schon Jahre lang,eigendlich so lang ich denken kann liebe ich diese eigenartige Musik.Wie ich noch  ein  Kind  war , musste meine Mutter , wenn wir einen Orgelspieler  gesehen haben, fragen ob ich auch mal drehen durfte . Später als ich verheiratet war , kam zu uns nach Wuppertal , einmal im Monat Donnerstag´s ein Leierkastenmann , Er sah aus wie aus dem Bilderbuch mit einem wuscheligem Bart und einem lebendigen Affen. Jedesmal bin ich eine Stunde mit ihm den alten Markt rauf und runter gezogen den Affen auf meiner Schulter. Meine Kinder gingen auch schon mal mit .Eines Tags kam er nicht mehr . Ich habe Monate gewartet und habe ihn nicht wieder gesehen.Jahre lang habe keinen Drehorgelspieler mehr in Wuppertal gesehen.   Da wir mit dem Wohnmobil an Wochenenden oft unterwegs sind habe ich hier und da mal das Glück gehabt einen zu treffen und bei ihm zu drehen. Zuerst habe ich ihn angesehen ob er auch freundlich dreinschaute ,dann musste mein Mann fragen ob ich einmal drehen durfte . In Koblenz habe ich eine richtig schöne alte Orgel mit Karten gedreht .        So langsam kannte ich schon den Unterschied zwischen Rollen Karten und Walzen. Eines Tags hat mein Mann mich überrascht . Er sagte: ,, Wir fahren nach Waldkirch da ist ein Drehorgeltreffen. Ich war begeistert . Rund ums Mobil standen Drehorgeln . Zum Frühstück gab es schon Orgelmusik .     Im Ort,das war eine Freude , viele nette Orgeler wo ich drehen durfte . Mein Mann hat dann zu meiner Freude für mich eine 20er Stüber gekauft. Mit der Zeit habe ich meinen Mann auch angesteckt . Jetzt waren wir schon auf einigen Drehorgeltreffen und unsere Begeisterung wird immer größer.

Mit freundlichem Gruß    

 Sonja Krefting Wuppertal

Die Drehorgel - Nr. 69 - 07/2006

                                                                          

                      

                                

 

               


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